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FACHTAGUNG BESUCHERSICHERHEIT BEI VERANSTALTUNGEN

Fachtagung des TÜV NORD am 18.10.2016 in Hamburg

Rockkonzerte und Sportveranstaltungen, Stadtfeste und Jahrmärkte, ob in einer Halle, im Stadion oder im Freien, wir alle besuchen gerne Veranstaltungen. Wir wollen Spaß haben und eine schöne Zeit erleben. Wenn es um die Sicherheit geht, vertrauen wir dem Veranstalter, den Ordnungsdiensten und den zuständigen Behörden.

Doch leider kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Oftmals sind Gründe dafür, fehlende oder falsche Einschätzungen bezüglich der Sicherheit. In den vergangenen Jahren hat sich die Sichtweise auf die Anforderungen an das Sicherheitsmanagement von Veranstaltungen nachhaltig verändert. Es hat sich durchgesetzt, dass Gefährdungsanalysen durchgeführt und Sicherheitskonzepte geschrieben werden müssen und auch die Einbeziehung der Belange aller Beteiligten von Anfang an ist notwendiger denn je.

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Die Fachtagung

Die Fachtagung „Besuchersicherheit bei Veranstaltung“ des TÜV NORD gibt Ihnen einen Überblick zu den gesetzlichen Anforderungen, zeigt an praktischen Beispielen die Notwendigkeit eines Sicherheitskonzeptes und regt zu Lösungen an, berichtet über menschliches Verhalten in Gefahrensituationen und erläutert die Wichtigkeit der richtigen Kommunikation in solchen Krisenzuständen. Die kompetenten und praxiserfahrenen Referenten berichten hierbei von ihren Erfahrungen und stehen Ihnen zur Diskussion und zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Auch dieses Jahr unterstützt Olaf Jastrob, Fachplaner und Sachverständiger für sichere Veranstaltungen, mit seinem Team die Fachtagung mit einem interessanten Vortrag zum Thema „Was ist eigentlich Sicherheit?“ Auch wird er erneut als Moderator der Fachtagung auftreten und die Teilnehmer wie schon im vergangenen Jahr mit themenbezogenen Anregungen und Diskussionen durch das Veranstaltungsprogramm führen.

Themenschwerpunkte

Dieses Jahr erwarten die Teilnehmer folgende spannende Beiträge:

  • Martin Haindl: Die „größte“ Bühne Deutschlands – Neue Oper Frankfurt Vom großen Brand 1987 bis heute – was hat sich im Brandschutz getan und wie ist der Stand heute?
  • Konstantin Rohr: Ordnungsdienst bei Großveranstaltungen – Aufgaben, Planung, Kontrolle, §34a.
  • Olaf Jastrob: Was ist eigentlich Sicherheit? – Grundlagen der Risikobeurteilung – Veranstaltungssicherheit – Besuchersicherheit – Arbeitssicherheit.
  • Matthias Glesel: Die Veranstalterhaftpflichtversicherung oder Betriebshaftpflicht im Kontext zu Risiken bei kleinen und großen Veranstaltungen.
  • Prof. Dr. phil. habil. Volker Schmidtchen: Da sind wir aber sicher, oder nicht?! Realität und Wahrnehmung von Sicherheit im gesellschaftlichen Wandlungsprozess.
  • Stefan Damrath: Warnemünder Turmleuchten.
  • Thomas Waetke: Der Berater zwischen Aufklärung, Verkehrssicherung und Paragraphenwirrwarr.

Teilnehmerkreise

Die Veranstaltung gibt Handlungshilfen für Vertreter von Städten und Gemeinden, die Veranstaltungen genehmigen oder organisieren; Konzertveranstalter, Eventmanager, Betreiber von Versammlungsstätten, verantwortliche Mitarbeiter von Sicherheitsdiensten, Vertreter der Feuerwehren, Polizei und der Rettungsdienste.

Anmeldung und Kontakt

Weitere Informationen zu Teilnahmegebühren und Anmeldemöglichkeiten für die Fachtagung finden Sie auf der Website des TÜV NORD – www.tuev-nord.de/tk-siva

Bei Fragen oder Anregungen können Sie sich zudem schriftlich oder telefonisch an folgende Ansprechpartnerin des TÜV NORD wenden:

Meike Langmann

Tel. 040 8557-2046, Fax 040 8557-2958

mlangmann@tuev-nord.de

Das Team der  Technischen Unternehmensberatung Jastrob würde sich freuen, Sie bei der diesjährigen Fachtagung „Besuchersicherheit bei Veranstaltungen“ begrüßen zu dürfen!

Kontakt:

Technische Unternehmensberatung Jastrob Ltd. & Co.KG

Blumenstraße 31 | 52511 Geilenkirchen

Tel.: + 49 (0)2271-83763-0 | Fax: + 49 (0)2271-83763-2

E-Mail: service@jastrob.de | Web: www.jastrob.de

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SEXUELLE ÜBERGRIFFE BEI EVENTS: WIE KÖNNEN VERANSTALTER REAGIEREN?

Sexuelle Übergriffe bei größeren öffentlichen Veranstaltungen sind seit den Vorfällen in Köln und anderen deutschen Städten in den Fokus gerückt. Insgesamt wurden nach der Silvesternacht allein bei der Kölner Polizei mehr als 400 Sexualdelikte angezeigt. Aber auch schon vor der Silvesternacht 2016 war das Thema sexuelle Belästigungen bei Veranstaltungen ein bekanntes Problem.

Sexuelle Übergriffe bei Großveranstaltungen

Rund ein Viertel der registrierten sexuellen Belästigungen findet laut statistischer Auswertungen im Gedränge öffentlicher Veranstaltungen statt (Welt.de, 2016). In der Regel ist hierbei der kulturelle Hintergrund der Täter divers, trotzdem wählen diese ihre Opfer in den seltensten Fällen komplett willkürlich aus. Besonders Frauen unter Alkohol- und Drogeneinfluss gelten bei Festivals, Konzerten und Partys als „leichte Beute“, da ihr natürliches Misstrauen gegenüber fremden Personen, sowie ihr Reaktions- und Koordinationsvermögen herabgesetzt sind.

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Das Problem gerade bei Großveranstaltungen ist zudem, dass sexuelle Übergriffe meist in der Mitte einer Menschenansammlung stattfinden, sodass sie vom Sicherheits- oder Ordnungsdienst entweder gar nicht erst bemerkt werden oder das Sicherheitspersonal viel zu lange braucht, um den Ort des Geschehens zu erreichen.

Präventions- und Reaktionsmaßnahmen

Vermindern lassen sich solche Übergriffe bei Großveranstaltungen zum einen durch die Aufklärung bekannter Opfergruppen. Deutliche Empfehlungen, sich auf dem Gelände möglichst immer in Begleitung vertrauter Personen zu bewegen, können hierbei schon wirksam sein. Auch eine Warnung vor sogenannten K.O.-Tropfen (auch bekannt unter dem Namen Liquid Ecstasy), sowie persönliche Schutzmaßnahmen sollte in diesem Zusammenhang vom Veranstalter ausgesprochen bzw. erläutert werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, geschulte Freiwillige unter den Veranstaltungsbesuchern zu verteilen, die potenzielle Opfer oder brenzlige Situationen frühzeitig erkennen und dementsprechend einschreiten können. Auch sogenannte „Security Points“ (vgl. Kölner Karneval 2016), können eine hilfreiche Anlaufstelle für weibliche Opfer sein, zumal diese die Botschaft vermitteln, dass sich Frauen verbale oder körperliche Belästigungen keinesfalls gefallen lassen müssen.

Festzuhalten ist, dass kein Veranstalter beim Thema sexuelle Belästigung wegschauen darf und auch gerade seinen weiblichen Besuchern einen unbeschwerten, sicheren Veranstaltungsbesuch ermöglichen muss. Schutzmaßnahmen sollten hierbei wenn möglich sowohl präventiv als auch reaktiv sein und zu den individuellen Merkmalen der Veranstaltung und seiner Besuchern passen.

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